|
|
 |
GovIdent
Rechteverwaltungssystem für Signaturkartenzugriffe auf zentrale Massensignaturserver für quallifizierte Signaturen zur Abbildung der Amtshierarchie.
|
Die Anforderung
Jede Fachanwendung der Verwaltung die sich zukünftig dem e-Government öffnet, muss in der Lage sein, elektronische Verwaltungsakten gemäß §§ 3a, 37 VwVfG, mit qualifizierter elektronischer Signatur zu erzeugen. Die technische Umsetzung der Signaturfunktionalität steht dabei im Spannungsfeld zwischen Performanz und Individualisierung. Das Dokumentenaufkommen spricht zunächst für eine zentrale Massensignaturlösung. Auch wirtschaftliche Gesichtspunkte sprechen für eine Zentralisierung der Signaturfunktion als Bestandteil einer zentralen e-Goverment-Diensteplattform. Nur so können die Aufwendungen für eine flächendeckende Ausrüstung der Behörden mit Signaturkarten und Kartenlesegeräten einschließlich erklärungsbedürftiger PKIs vermieden werden. Dagegen sprechen die Prinzipen der Aktenmäßigkeit und das Amtsprinzip, mit seinen strengen Hierarchiestrukturen, die eine Individualisierung der Signatur auf Sachbearbeiterebene erfordern. Diese besonderen Anforderungen der öffentlichen Hand erfordern spezielle Systeme, die eine leistungsfähige und zentralisierte, aber trotzdem auf den Sachbearbeiter individualisierbare qualifizierte Signatur von Dokumenten ermöglicht.
Die Lösung
Gov-Ident ermöglicht die Nutzung zentraler Massensignaturserver unter Einhaltung der rechtlichen Vorgaben zum individualisierten elektronischen Verwaltungsakt nach §§ 3a, 37 VwVfG. Gov-Ident ist ein Zusatzprodukt für Massensignaturserver zur Erzeugung qualifiziert signierter Dokumente mit Bearbeiterindividualisierung. Gov-Ident ermöglicht die Anmeldung verschiedener Schabearbeiter auf einer zentralen Behördensignaturinstanz und übergibt im Signaturprozess die Daten des verantwortenden Sachbearbeiters direkt in die Signaturinformation des PDF- Dokuments. Die Behördenleitung kann diese Rechte erteilen, sperren, kontingentieren und die Nutzung auf Transaktionsbasis abrechnen. Gov-Ident ermöglicht die technische Abbildung von Kassations- und Zugriffrechten auf die Signaturinstanz und korrespondiert mit der zentralen VPS-Lösung für den Versand der qualifiziert signierten Dokumente. Gov-Ident ist optimiert für die Zusammenarbeit mit dem Massensignaturserver M-Doc AutoSigner und dem Massenverifikationsserver M-Doc AutoVerifier unter Windows oder Linux.
| Generische Vollmachtsverwaltung auf Basis signierter PDF- Dokumente (§ 3aVwVfG, § 130a ZPO) |
 |
| Transaktionsabrechnung |
 |
| Mandantenfähigkeit |
 |
| Übergabe individualisierter Signaturdaten |
 |
| sichtbare PDF- Signaturen/Stempel |
 |
| Einbindung von Anlagen in das signierte PDF- Dokument über zentrales DMS. |
 |
| Webadministration |
 |
| bis zu 500 Clients inklusive |
 |
| Optional: Zertifikatbasiertes Login |
 |
|
| |
|
Anwendungsmodell |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
Anwendungsfälle aus der Praxis |
|
| |
|
|
| |
|
|
|
Appliance Server zeichnen sich dadurch aus, dass sie einfach zu verwalten, schnell verfügbar und leicht zu implementieren sind. Die Hardware ist exakt auf die Software und damit auf den geplanten Einsatz abgestimmt. Die Spezialisierung von Appliances bewirkt eine hohe Zuverlässigkeit, Wartungskosten und TCO (Total Cost of Ownership) sind wesentlich geringer als bei Standard-Servern. Appliance Server automatisieren und standartisieren Prozesse, die üblicherweise individuell, zeitraubend und potentiell fehleranfällig sind, so insbesondere Installationsprozesse, Auswahl von Hardwarekomponenten, Konfigurationen usw.
Diese Vorteile machen sich insbesondere im Komplexen PKI-Umfeld bemerkbar. Die Gov-Ident Appliances behinhaltet einen CentOS-Cluster in HA-Ausführung und nimmt dem Nutzer bis auf den Anschluss der Hardware alle zum Teil erheblich komplexen Konfigurationsaufgaben zur Einführung einer PKI und Sgnaturlösung ab. Die Dienste der Gov-Ident Appliances werden über den SOAP-Service Bus bereitgestellt.
|